Wohnung verkaufen – so meistern Sie Ihren Wohnungsverkauf


Wohnung verkaufen

Wohnung verkaufen

Wer eine Wohnung verkaufen möchte, steht oftmals vor denselben Fragen wie jemand, der sein Haus zum Verkauf anbietet. Denn tatsächlich ist es nicht einfacher, eine Wohnung zu verkaufen, nur weil Wohnungen in der Regel kleiner sind als Häuser und somit auch nicht denselben Erlös bringen. Eventuelle bestehende Mieter und der Anteil am Gemeinschaftseigentum sind Faktoren, die Kaufinteressenten genauestens in Betracht ziehen.
Der Verkauf einer Eigentumswohnung bring i.d. Regel sogar zusätzlich Komplikationen mit sich.

1) Wohnung verkaufen – Diese Unterlagen benötigen Sie zum Wohnungsverkauf

Wenn Sie eine Wohnung verkaufen wollen, gilt: Je mehr Unterlagen Sie Ihren Kaufinteressenten präsentieren können, umso höher ist das Vertrauen in Sie als Verkäufer und somit auch der potenzielle Verkaufserlös.Unterlagen wie die Protokolle der letzten drei Eigentümerversammlungen und die Teilungserklärung sollten Sie also griffbereit in Ihrer Verkaufsmappe liegen haben. Ebenfalls dort hinein gehören der Grundbuchauszug, ein professionell ausgearbeiteter Grundriss, eine Auflistung aller Fixkosten, ein aktueller Energieausweis, Nachweise über Versicherungen und Instandhaltungen sowie eine professionell ermittelte Wertanalyse.

Grundbuchauszug
Im Grundbuchauszug finden sich die Angaben zum aktuellen Eigentümer der Wohnung sowie zu Krediten und Hypotheken.

Teilungserklärung 
Die Teilungserklärung ist eine Besonderheit des Wohnungsverkaufs. In ihr ist genau festgehalten, was zum Sondereigentum, also zur Wohnung, und was zum Gemeinschaftseigentum gehört.

Grundriss
Aus dem Grundriss gehen die genaue Verteilung der Räume und deren Größe hervor. Um Käufern ihre Gestaltungsmöglichkeiten aufzuzeigen, sollten Sie nicht tragende Wände farblich gesondert kennzeichnen sowie wichtige Möbelstücke eintragen.

Protokolle der Eigentümerversammlung
Mindestens einmal jährlich kommen alle Besitzer einer Eigentumswohnung in einem bestimmten Gebäude zur Eigentümerversammlung zusammen. Hier stellt der Verwalter die Wohngeldabrechnung vor und gibt Auskunft über vergangene und geplante bauliche Maßnahmen. Jedes Mitglied hat ein Stimmrecht, die Beschlüsse müssen von allen Eigentümern mitgetragen werden.

Die Wohngeldabrechnungen der letzten drei Jahre
Eine Wohngeldabrechnung wird einmal jährlich vom Verwalter eines Mehrfamilienhauses erstellt und gibt Auskunft über alle Einnahmen der Hausgemeinschaft, vornehmlich die Zahlungen der Instandhaltungsrücklage, und alle Ausgaben. Hierunter fallen unter anderem die Kosten für Wasser und Müllbeseitigung. Mithilfe der Wohngeldabrechnungen lassen sich also Rückschlüsse auf die generelle wirtschaftliche Lage der Eigentümergemeinschaft ziehen.

Übersicht über die Instandhaltungsrücklage
Jeder Wohnungsbesitzer muss eine Instandhaltungsrücklage anlegen. Käufer interessieren sich vor allem für die Höhe der regelmäßigen Zahlungen sowie für die bereits angesparte Summe.

Nachweis über Versicherungen
Zu nennen sind hier vor allem die Feuersicherungspolice sowie sonstige Versicherungen zum Schutz vor Qualitätsverlust der Bausubstanz.

Energieausweis
Der Energieausweis wird zwar grundsätzlich für die gesamte Immobilie erstellt und nie nur für eine einzelne Wohnung, dennoch lässt er Käufer Rückschlüsse auf die Energieeffizienz der Wohnung ziehen und darf in keiner Verkaufsmappe fehlen.

Kopie vom Mietvertrag bei einer vermieteten Eigentumswohnung
Informationen zum Finanzierungskredit bei einer aktuell noch finanzierten Wohnung

2) Wertermittlung Ihrer Eigentumswohnung

Noch bevor Sie Ihre Wohnung verkaufen, sollten Sie sich über ihren aktuellen Wert im Klaren sein. Die häufigste Methode der Wertermittlung ist das Vergleichswertverfahren. Hierbei werden die Verkaufspreise ähnlicher Wohnungen in der Region als Basis für den eigenen Marktwert herangezogen. Diesem ermittelten Wert werden die individuellen wertsteigernden und wertmindernden Faktoren der zu bewertenden Wohnung hinzugefügt.

Info: Die Wertermittlung einer Wohnung ist komplex und sollte unbedingt von einem Fachmann vorgenommen werden. Wir machen Sie gerne mit dem besten Makler aus Ihrer Region bekannt!

Der Wert Ihrer Wohnung hängt also von vielen Parametern ab und wird wahrscheinlich nicht mehr mit dem übereinstimmen, was Sie einmal gezahlt haben. Der wichtigste Wert ist der in Ihrer Nachbarschaft aktuelle Quadratmeterpreis, zum Beispiel 2000 Euro. Ist Ihre Wohnung eine gut erhaltene Altbauwohnung, wird ihr Wert jedoch über dem durchschnittlichen Quadratmeterpreis liegen. Eine Halbkellerwohnung hingegen wird wahrscheinlich einen Verkaufspreis unter dem Durchschnittswert pro Quadratmeter erzielen.

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3) Wohnung verkaufen: Sollte ich vorher renovieren?

Es kann sich lohnen, zumindest kleine Schönheitsreparaturen vorzunehmen, bevor Sie die Wohnung verkaufen. Eine komplette Renovierung ist jedoch nur in wenigen Fällen sinnvoll. Besitzen Sie eine Wohnung in bester Lage mit anspruchsvollem und finanzstarkem Kaufklientel, kann es sich auszahlen, eine topmoderne, frisch hergerichtete Wohnung präsentieren zu können. Meist nehmen Käufer jedoch lieber selber gewisse Änderungen vor, um die Wohnung genau ihrem Geschmack anzupassen.

4) Wohnung verkaufen Steuer

Fällt bei einem Wohnungsverkauf Steuer an? Die beruhigende Antwort lautet: Meist nicht. Der Verkauf einer Wohnung läuft ebenso wie der Verkauf eines Hauses unter dem Begriff Immobiliengeschäft und wird steuerlich identisch gehandhabt. Das bedeutet, dass Sie keine Steuern auf den Veräußerungsgewinn zahlen müssen, wenn Sie Ihre Wohnung selber bewohnt haben oder aber bei wirtschaftlicher Nutzung zwischen Ankauf und Verkauf mindestens zehn Jahre vergangen sind. Eine genauere Beschreibung der steuerlichen Vorschriften finden Sie in unserem Artikel Hausverkauf Steuern.

5) Vermietete Wohnung verkaufen: ja oder nein?

An dieser Frage scheiden sich die Geister. Auf der einen Seite werden vermietete Wohnungen deutlich unter den Preisen von freien Wohnungen gehandelt. Ein und dasselbe Objekt wird also allein aufgrund der Tatsache, dass noch ein Mieter vorhanden ist, weniger einbringen als ohne Mieter.

Auf der anderen Seite kann es sich trotzdem lohnen, eine vermietete Wohnung zu verkaufen, wenn die Preise gerade generell auf einem hohen Niveau sind und Ihr Mieter noch lange Zeit bei Ihnen wohnen möchte. Machen Sie hierzu eine einfache Rechnung auf: Wie hoch wäre Ihr Gewinn heute und wie hoch in fünf, zehn, fünfzehn Jahren, je nachdem, wann Sie mit dem Freiwerden der Wohnung rechnen?

Wenn Ihre Wohnung plötzlich frei wird, da Ihr Mieter sich vergrößern oder verkleinern möchte oder verstorben ist, sollten Sie die Gelegenheit nutzen und den Verkauf einleiten.

Ihr Mieter hat ein Vorkaufsrecht

Natürlich gibt es auch einen eleganten Ausweg aus der Mietermisere: Bieten Sie Ihre Wohnung doch einfach Ihrem Mieter zum Kauf an. Das müssen Sie ohnehin tun, denn Ihr Mieter hat ein Vorkaufsrecht. Und vielleicht haben Sie Glück: Möchte Ihr Mieter eine Kapitalanlage haben, können Sie ihm die Wohnung nun doch wie eine Eigentumswohnung verkaufen.

Soll eine aktuell vermietete Wohnung auf dem Kapitalmarkt angeboten werden, besitzt der derzeitige Mieter ein Vorkaufsrecht. Das heißt, dass zunächst ihm die Gelegenheit gegeben werden muss, die Wohnung zu kaufen. Erst, wenn der Mieter von diesem Recht keinen Gebrauch macht, kann die Wohnung Dritten zum Kauf angeboten werden.

 

Mieter wegen Eigenbedarf kündigen und dann verkaufen?

Einige Eigentümer greifen zu Trick 17 und kündigen ihrem Mieter wegen Eigenbedarf, um das Objekt dann doch noch zu verkaufen. Von diesem Vorgehen können wir Ihnen nur abraten. Zwar können Sie dann die Wohnung zu einem deutlich höheren Preis verkaufen, doch sehr wahrscheinlich wird Ihr Mieter Sie verklagen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Gerichte diesen Trick kennen und der Eigenbedarf einwandfrei bewiesen (und genutzt) werden muss.

6) Vermietete Wohnung verkaufen – Beispielkalkulation Brutto-Nettomietrendite

Wenn Sie eine vermietete Wohnung verkaufen wollen, wird es schnell sehr kompliziert. Rechtliche Vorgaben, eine professionelle Wertermittlung sowie die Berechnung der Brutto- bzw. Nettomietrendite sind Faktoren, die Laien oftmals vor große Herausforderungen stellen.

Ein guter Makler greift Ihnen beim Verkauf Ihrer vermieteten Wohnung hilfreich unter die Arme und übernimmt den Großteil der anfallenden Aufgaben. Auch die Immobilienbewertung ist oftmals kostenlos, sofern Sie den Makler auch mit dem Verkauf der Wohnung beauftragen. Doch diese Verbindlichkeit muss nicht sein. Wir sind ein überregionales Netzwerk von top Immobilienmaklern und überzeugen durch Qualität. Wenn Sie einen Makler aus unserem Netzwerk mit der Immobilienbewertung beauftragen, ist dieser Service an keinerlei Verpflichtungen geknüpft. Sollten Sie danach Ihre Wohnung selbst verkaufen wollen, bleibt die Bewertung unser Geschenk an Sie.

7) Finanzierte Wohnung verkaufen – ist das möglich?

Generell ist es möglich, eine aktuell noch finanzierte Wohnung zu verkaufen, also eine Wohnung, die noch nicht komplett abbezahlt wurde. Sie müssen in diesem Fall jedoch gleich zwei Parteien zufriedenstellen, um verkaufen zu können: Ihren Kaufinteressenten und, zuallererst, Ihre Bank.

Solange Sie den Finanzierungskredit für Ihre Wohnung bei Ihrer Bank noch nicht komplett zurückgezahlt haben, ist sie auch noch nicht Ihr alleiniges Eigentum. Ihre Bank hält deswegen so lange das Grundbuch und somit die Eigentumsrechte, bis der Kredit getilgt ist. Bei einem Verkaufsvorhaben einer finanzierten Wohnung müssen Sie deshalb immer zuerst mit Ihrer Bank absprechen, unter welchen Bedingungen sie einem Verkauf zustimmen würde.

Generell haben Sie zwei Möglichkeiten, um Ihre Bank zufriedenzustellen:

  1. Der voraussichtliche Verkaufserlös reicht aus, um den Kredit samt Vorfälligkeitsentschädigung in einem Schwung abzubezahlen. In diesem Fall hat die Bank ihr Geld bekommen und nun keinen Grund mehr, das Grundbuch nicht freizugeben. Für Sie ist diese Möglichkeit jedoch teuer, denn Sie müssen für den entstandenen Zinsverlust Ihrer Bank durch Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung aufkommen. Wie hoch die Vorfälligkeitsentschädigung ausfallen würde, können Sie jederzeit von Ihrer Bank berechnen lassen. Hierfür fallen jedoch Bearbeitungsgebühren an.
  2. Ihr Käufer übernimmt Ihren Finanzierungskredit. Diese Möglichkeit ist für Sie die beste, denn damit sind Sie mit einem Schlag alle alten Verpflichtungen los und müssen niemandem eine Entschädigung zahlen. Dennoch ist der Weg hierhin steinig, denn alle drei Parteien müssen dieser Möglichkeit zustimmen. Eventuell hat die Bank aber kein Interesse daran, den Kredit auf den neuen Käufer zu übertragen, da er/sie weniger kreditwürdig ist als Sie oder sich die Zinslandschaft in den letzten Jahren zugunsten der Bank verändert hat. Ein neuer Kredit zu aktuellen Konditionen würde der Bank somit einen höheren Gewinn bescheren. Es ist aber natürlich auch möglich, dass Ihr Käufer mit den Konditionen Ihres Kredits nicht einverstanden ist, da er/sie bessere erhalten würde.

Der Verkauf einer finanzierten Wohnung ist also ein hoch komplexer Vorgang, bei dem viel Verhandlungsgeschick benötigt wird. Der erste Schritt sollte Sie immer zu Ihrer Bank führen, um die für Sie geltenden Konditionen zu erfragen. Mithilfe eines guten Maklers können Sie im Anschluss die Wohnung vermarkten und die beste Verkaufsstrategie ausarbeiten.

Ein Wohnungsverkauf ist nicht nur eine finanzielle, sondern immer auch eine emotionale Herausforderung. Haben Sie hier zum Beispiel Ihre Kinder aufwachsen sehen, fehlt Ihnen die Objektivität. Unsere top geschulten und vertrauenswürdigen Makler ermitteln den Wert Ihrer Wohnung ohne getrübten Blick und übernehmen die professionelle Vermarktung. 

8) Eigentumswohnung verkaufen – Alles zum Gemeinschaftseigentum

Wenn Sie eine selbst genutzte Eigentumswohnung verkaufen wollen, fällt die Frage nach dem aktuellen Mieter schon einmal weg. Dennoch ist Ihre Wohnung Teil eines Hauses und somit erwirbt der Käufer auch Anteile am Gemeinschaftseigentum.

⇒ INFOKASTEN :

Das Gemeinschaftseigentum bezeichnet die Teile der Immobilie, die zum gesamten Haus gehören und nicht nur zu einer bestimmten Wohnung. Es ist somit das Gegenteil des Sondereigentums (= die Wohnung). Der Gesetzgeber definiert das Gemeinschaftseigentum wie folgt:

Gemeinschaftliches Eigentum im Sinne dieses Gesetzes sind das Grundstück sowie die Teile, Anlagen und Einrichtungen des Gebäudes, die nicht im Sondereigentum oder im Eigentum eines Dritten stehen. (§1 Abs. 5 WEG)

Zum Gemeinschaftseigentum gehört laut Gesetzgeber also alles, was nicht schon zum Sondereigentum oder zum Eigentum eines anderen gehört. In der Praxis gehören zum Gemeinschaftseigentum das Dach, Treppenhaus, Fahrstühle, Außenmauern, ein gemeinschaftlich genutzter Garten. Aber auch Teile, die sich im Bereich des Sondereigentums befinden, können Gemeinschaftseigentum sein. Das gilt z.B. für die Hauptleitungen und Rohre.


Über die Instandhaltung und der Instandhaltungsrücklagen des Gemeinschaftseigentums wacht ein von allen Eigentümern bestellter Verwalter. Und natürlich müssen alle Entscheidungen auch von allen Eigentümern akzeptiert und mitgetragen werden. Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer, denn wer seine Wohnung verkaufen möchte, verkauft auch „seinen“ Eigentümerverband. Kommt der Käufer jedoch in einen Eigentümerverband, dessen Entscheidungen nicht die eigene Philosophie widerspiegeln, dann wird er mit seinem Besitz nie wirklich glücklich werden. Käufer schauen also sehr genau auf die Protokolle der letzten Versammlungen und entscheiden sich oftmals auf ihrer Basis für oder gegen einen Kauf.

9) Wohnungsverkauf: Diese 5 Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden

1. Fehler: Ohne Vorbereitung in den Verkaufsprozess

Manchmal müssen Eigentümer ihre Immobilie unter Zeitdruck verkaufen, wenn zum Beispiel die Gläubiger an die Tür klopfen. Mitunter denken Eigentümer aber auch, so schwierig könne das alles schon nicht sein. Was auch immer der Fall ist: Wer seine Immobilie ohne die nötige, gründliche Vorarbeit verkaufen möchte, riskiert hohe Einbußen im Verkaufserlös.

Sie sollten beim Wohnungsverkauf nicht auf Kommissar Zufall hoffen, sondern jeden Schritt genau planen und durchdenken. Legen Sie deshalb im Vorfeld zunächst Ihre Verkaufsziele fest, geben Sie eine professionelle Immobilienbewertung in Auftrag und besorgen Sie alle nötigen Unterlagen.

2. Fehler: Sie bewerten Ihre Immobilie selbst

Ihr Nachbar hat seine Eigentumswohnung letztes Jahr für 200.000 Euro verkauft. Für Sie steht nun fest, dass Ihre Wohnung ebenso viel wert ist, und Sie „sparen“ sich die Wertermittlung. Dieses Versäumnis werden Sie früher oder später bereuen, spätestens wenn ein Käufer nachfragt, wie Sie denn auf den Angebotspreis gekommen sind.

Die Preisfestlegung nach eigenem Ermessen ist bei Käufern nicht sonderlich beliebt. Besser ist es, wenn Sie einen Profi mit der Wertermittlung beauftragen. Der positive Nebeneffekt: Sie können Käufern detailliert Auskunft geben, wie sich welche Besonderheit Ihrer Wohnung auf den Endpreis ausgewirkt hat.

3. Fehler: Wohnung online bewerten lassen

Onlinerechner ziehen für die Wertermittlung die Angebotspreise vergleichbarer Immobilien heran. Hierdurch entstehen zwei Nachteile: Erstens haben die allermeisten Angebotspreise kaum etwas mit den späteren Verkaufspreisen zu tun und zweitens fragen Onlinerechner nicht nach den individuellen wertsteigernden und wertmindernden Faktoren der Immobilie.

Tipp: Unsere Makler erstellen Ihnen ebenfalls kostenlos und unverbindlich eine Wohnungsbewertung, unterziehen hierfür die Wohnung jedoch einer genauen Untersuchung. Der so ermittelte Wert hat Hand und Fuß.

4. Fehler: Ich werde meine Immobilie selbst vermarkten

Sie sollten nur dann Ihre Wohnung privat verkaufen, wenn Sie Fachmann auf diesem Gebiet sind. Laien sind mit einem guten Makler generell besser beraten. Ein Makler kennt den Wohnungsmarkt in seinem Gebiet. Er/Sie wird Ihnen eine professionelle Marketingstrategie erstellen und in Verkaufsverhandlungen den bestmöglichen Preis erzielen.

Auch das Exposé und die Verkaufsanzeige müssen unbedingt professionell wirken. Wer hier nicht mit den entsprechenden Computerprogrammen zur Erstellung eines hochwertigen Grundrisses oder zur Optimierung der Verkaufsfotos umgehen kann, verschenkt wertvolles Kapital.

5. Fehler: Verkaufen kann jeder

Das könnte man meinen, denn schließlich haben wir alle schon mal etwas auf Flohmärkten oder Anzeigenportalen veräußert. Mit dem Verkauf einer Immobilie hat das jedoch nur sehr wenig zu tun. Bei einem Wohnungsverkauf geht es für beide Parteien um jede Menge Geld. Bei den Preisverhandlungen ist deshalb nicht nur Fingerspitzengefühl gefragt, sondern auch echtes Verkaufstalent. Und das besitzen nur die wenigsten.

Tipp: Unsere Makler sind echte Profis und haben in jahrelanger Berufstätigkeit ihre Vertrauenswürdigkeit bewiesen. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie mit oder ohne Makler verkaufen wollen, dann testen Sie uns!Unser Makler erstellt Ihnen kostenlos und völlig unverbindlich eine professionelle Immobilienbewertung und steht Ihnen im Rahmen eines Vorgesprächs Rede und Antwort. Sind Sie danach noch immer nicht überzeugt, bleibt die Immobilienbewertung unser Geschenk an Sie.

10) Checkliste Wohnungsverkauf – so sind Sie erfolgreich

Wenn Sie Ihre Wohnung verkaufen wollen, benötigen Sie stets einen guten Überblick über alle noch anstehenden oder vorzubereitenden Aufgaben. Auch wenn Sie einen Makler mit dem Verkauf Ihrer Eigentumswohnung beauftragt haben, kann es nicht schaden, sich selber mit der Materie zu befassen, um eigene Wünsche klar kommunizieren zu können.

1. Unterlagen Wohnungsverkauf: Haben Sie alles zusammen?

Grundbuchauszug, Energieausweis, die Protokolle der letzten drei Eigentümerversammlungen: Käufer achten auf das Vorhandensein relevanter Verkaufsunterlagen und auch der Gesetzgeber lässt Ihnen nicht immer freie Hand (der Energieausweis ist zum Beispiel Pflicht).

2. Haben Sie den Wohnungswert ermitteln lassen?

Man kann nicht gewinnbringend verkaufen, wenn man den Wert nicht kennt. Um eine wirklich aussagekräftige Immobilienbewertung zu erhalten, sollten Sie diese Aufgabe stets in die Hände eines Profis geben.

3. Weiß die Hausverwaltung Bescheid?

Als Besitzer einer Eigentumswohnung müssen Sie Ihre Hausverwaltung vor den ersten Verkaufsbemühungen über Ihr Vorhaben informieren.

4. Ist Ihre Wohnung aktuell vermietet?

Wenn ja, haben Ihre Mieter ein Vorkaufsrecht. Das kann von Vorteil für Sie sein, denn eventuell haben Sie so schon ohne großes Zutun Ihrerseits einen Käufer gefunden. Sie müssen Ihrem Mieter jedoch zwei Monate Bedenkzeit einräumen. Das sollten Sie unbedingt bei Ihrer Verkaufsstrategie berücksichtigen.

5. Haben Sie einen guten Angebotspreis gefunden?

Generell gilt: Der Marktwert ist nicht der Angebotspreis und der Angebotspreis ist nicht der Verkaufspreis. Dennoch haben alle Werte Einfluss aufeinander. Ohne einen professionell ermittelten Marktwert können Sie keinen guten Angebotspreis erstellen. Und der Angebotspreis hat direkte Auswirkungen auf den späteren Verkaufspreis.

6. Wohnung privat verkaufen: Kennen Sie sich aus?

Wenn Sie Ihre Wohnung ohne Makler verkaufen wollen, sollten Sie sich sehr gut mit der Materie auskennen. Von der Erarbeitung der Vermarktungsstrategie über die Erstellung des Exposés bis hin zu den Verkaufsverhandlungen müssen Sie alles alleine machen. Wenn Sie nicht auf jedem Gebiet über das entsprechende Fachwissen verfügen, verschenken Sie wichtiges Kapital. Unterschätzen Sie außerdem nie den Zeitaufwand!

7. Kosten Wohnungsverkauf: Womit müssen Sie rechnen?

Sie sind zwar der Verkäufer und wollen Geld erhalten, dennoch müssen auch Sie mit Kosten rechnen. Zu nennen sind hier vor allem die Kosten für den Energieausweis und die eventuell anfallende Spekulationssteuer sowie Vorfälligkeitsentschädigung bei Ihrer Bank. Es können jedoch auch Ausgaben für den Makler, den Notar und die Grunderwerbssteuer anfallen.

8. Haben Sie kleine Schönheitsreparaturen erledigt?

Käufer achten besonders auf Details, denn hieraus lassen sich gut Rückschlüsse auf den generellen Zustand der Wohnung ziehen. Seien Sie deshalb einen Schritt voraus und beseitigen Sie kleine Mängel noch vor der ersten Besichtigung – im Idealfall sogar vor der Aufnahme der Verkaufsfotos.

9. Haben Sie ein ansprechendes Exposé?

Haben Sie einen Makler engagiert, wer er/sie das Exposé erstellen. Wenn nicht, müssen Sie selber tätig werden. Achten Sie dann besonders auf die grafische Aufarbeitung der Grundrisse, die Verkaufsfotos und die Verkaufstexte.

10. Die Besichtigungstermine: Sind Sie vorbereitet?

Es reicht nicht aus, die Käufer durch Ihre Wohnung zu führen und nur kurz darauf hinzuweisen, dass man sich gerade im Wohnzimmer befindet. Der Besichtigungstermin ist die Gelegenheit für beide Seiten, sich ein klein wenig kennenzulernen und wichtige Fragen zu stellen. Darüber hinaus müssen Sie Ihre Wohnung im besten Licht präsentieren, ohne aufdringlich zu wirken, sowie ehrlich und offen sämtliche Vor-, aber auch Nachteile offenlegen. Viele Laien stoßen spätestens hier an ihre Grenzen und machen den Wohnungsverkauf somit unnötig kompliziert.

11) Wohnung verkaufen in Metropolen wie Berlin – was beeinflusst den Preis?

Wohnungen in Großstädten wie z. B. Berlin, Hamburg, München, Köln sind heiß begehrt und dementsprechend teuer. Dennoch gibt es auch hier große Schwankungen im Preis.

Natürlich sind Lage und Zustand der Wohnung die beiden wichtigsten Kriterien bei der Bestimmung des Preises. Darüber hinaus achten Käufer jedoch auch auf viele weitere Punkte.

Wohnung verkaufen München, Berlin und andere Großstädte – worauf Käufer achten:

  • Der Schnitt der Wohnung ist oftmals das erste, wonach Kaufinteressenten am Telefon fragen. Ist eines der Zimmer ein Durchgangszimmer, kann man vielleicht eine Wand herausbrechen oder nachträglich hochziehen und hat das Bad ein Fenster? Junge Familien benötigen mindestens drei Zimmer in entsprechender Größenverteilung, Senioren sind überschaubare Wohnungen lieber. Wollen Sie eine 2-Zimmer-Wohnung verkaufen in einer Straße, die sonst nur von jungen Familien bewohnt wird, können Sie nicht mit demselben Quadratmeterpreis rechnen wie bei einer 4-Zimmer-Wohnung, auch dann nicht, wenn Sie im angesagtesten Bezirk liegt.
  •  Die Etage spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Wohnungen im Erdgeschoss werden deutlich unter dem Preis der darüber liegenden Wohnungen gehandelt, denn hier ist die Einbruchsgefahr am größten. Außerdem können Passanten von der Straße leichter in die Zimmer blicken und auch die Heizkosten sind höher, wenn unter der Wohnung der kalte Keller liegt.
  •  Balkon oder nicht Balkon? Gerade Städter wollen einen Frischluftzugang, ohne dafür auf die Straße oder in die vollen Parks gehen zu müssen. Hier können Sie also deutlich punkten.
  •  Schlussendlich ist auch das Baujahr für viele interessant. Neubauwohnungen sind genauso nachgefragt wie Altbauten, wenn auch aus unterschiedlichen Beweggründen. Wohnungen mit den Baujahren 1950 bis 1980 erfreuen sich hingegen geringerer Beliebtheit.

Wir haben Ihren Makler

Wollen Sie alleine Ihre Wohnung verkaufen oder einen Makler mit dieser Aufgabe betreuen? Natürlich ist es möglich, den Verkauf selber durchzuführen, doch benötigen Sie hierfür viel Zeit, Geschick und Energie. Unsere erfahrenen Makler sind Profis auf ihrem Gebiet und vielfach geprüft. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Wir verbinden Sie gerne mit einem unserer Makler aus Ihrer Nähe, der genau zu Ihren Anforderungen passt, und sind auch weiterhin jederzeit als Ansprechpartner und Tippgeber für Sie da.

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