Maklergebühren: Wer zahlt beim Hausverkauf? - inkl. Rechner


Beim Verkauf einer Immobilie stellt sich oft die Frage: Wer zahlt die Maklergebühr? Dieser Artikel bietet einen detaillierten Einblick in die Regelungen rund um die Maklerprovision beim Hausverkauf, um Verkäufern und Käufern Orientierung zu geben.

Die 3 wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst:
  1. Neue Regelung seit 2020: Eine Gesetzesänderung bestimmt, dass Maklergebühren beim Hausverkauf zwischen Käufer und Verkäufer gleichmäßig aufgeteilt werden müssen, um eine faire Kostenverteilung zu gewährleisten.

  2. Verhandelbarkeit: Trotz gesetzlicher Vorgaben bleibt die Höhe der Maklerprovision verhandelbar. Sowohl Verkäufer als auch Käufer haben die Möglichkeit, mit dem Makler über die Höhe der Gebühr zu verhandeln.

  3. Abhängigkeit vom Bundesland: Die übliche Höhe der Maklergebühr kann je nach Bundesland variieren. Es ist wichtig, sich über die lokalen Gepflogenheiten zu informieren, um bei Verhandlungen gut vorbereitet zu sein.

Wer zahlt die Maklergebühr?

Wer zahlt die Maklergebühr?


Wer zahlt die Maklergebühr: Neue Regelungen für Käufer und Verkäufer

Seit der Gesetzesänderung im Dezember 2020 in Deutschland ist die Aufteilung der Maklergebühr beim Hausverkauf klar geregelt, um eine gerechtere Verteilung der Kosten zwischen Käufer und Verkäufer zu gewährleisten.

Wer zahlt beim Hausverkauf?

Die Maklergebühr wird nun zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt. Das bedeutet, dass nicht mehr automatisch der Käufer die gesamte Provision übernehmen muss, wie es in der Vergangenheit oft der Fall war.

Aufteilung der Maklergebühr zwischen Käufer und Verkäufer:

  • Gleichmäßige Aufteilung: Die Kosten für die Maklerprovision müssen mindestens hälftig zwischen Käufer und Verkäufer geteilt werden. Dies soll verhindern, dass die gesamten Kosten einseitig einer Partei aufgebürdet werden.
  • Vertragliche Vereinbarungen: Die genaue Aufteilung kann vertraglich festgelegt werden, muss aber der neuen gesetzlichen Regelung entsprechen. Das heißt, der Verkäufer muss mindestens einen gleichwertigen Anteil der Maklerkosten tragen wie der Käufer.
  • Ausnahme durch individuelle Vereinbarungen: Trotz der gesetzlichen Vorgaben können Verkäufer in individuellen Fällen auch eine andere Aufteilung der Maklergebühren vereinbaren, solange beide Parteien dem zustimmen und der Verkäufer mindestens die Hälfte der Gebühren trägt.

Höhe der Maklergebühren beim Hausverkauf

Die Höhe der Maklergebühren beim Immobilienverkauf in Deutschland ist verhandelbar und orientiert sich häufig an regional üblichen Provisionssätzen. Diese Maklerprovisionen bewegen sich meist zwischen 5,95% und 7,14% des Verkaufspreises der Immobilie, inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer von derzeit 19%.

Rechenbeispiel:

Angenommen, eine Immobilie wird für 300.000 Euro verkauft und es wird eine Maklerprovision von 7,14% (inkl. Mehrwertsteuer) vereinbart. Die Berechnung der Maklergebühr inklusive Mehrwertsteuer würde folgendermaßen aussehen:

  • Basis-Maklerprovision (inkl. MwSt.): 300.000 Euro * 7,14% = 21.420 Euro
  • Maklergebühr Käufer (50 %): 10.710 Euro
  • Maklergebühr Verkäufer (50 %): 10.710 Euro

Beim Verkauf einer Immobilie beauftragt in der Regel der Verkäufer einen Makler, um den Verkaufsprozess zu unterstützen. Die Höhe der Maklerprovision sowie die Bedingungen der Zusammenarbeit werden im Maklervertrag festgelegt, den der Verkäufer mit dem Makler abschließt. Seit der Gesetzesänderung im Jahr 2020 ist es nun vorgeschrieben, dass die Kosten für die Maklerprovision hälftig zwischen Käufer und Verkäufer geteilt werden müssen.


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Wer zahlt zuerst die Maklergebühr beim Hausverkauf?

Bei einem Hausverkauf werden die Maklergebühren in der Regel erst nach dem erfolgreichen Abschluss des Verkaufs fällig. Sobald der Kaufvertrag zwischen Käufer und Verkäufer notariell beurkundet wurde und alle Bedingungen erfüllt sind, stellt der Makler die Rechnung für seine Dienstleistungen.

Reihenfolge der Zahlung

Die Reihenfolge, in der Käufer und Verkäufer ihre Anteile der Maklergebühren zahlen,  gibt es keine festgelegte Reihenfolge, wer zuerst zahlen muss, da die Zahlung der Maklergebühren oft gleichzeitig oder innerhalb eines kurzen Zeitraums nach Rechnungsstellung erfolgt.

Zahlungsprozess
  • Rechnungsstellung: Nach dem erfolgreichen Abschluss des Hausverkaufs stellt der Makler getrennte Rechnungen an Käufer und Verkäufer aus, basierend auf der im Vertrag vereinbarten Aufteilung der Maklerprovision.

  • Fälligkeit: Die Fälligkeit der Zahlung wird in der Rechnung angegeben. Üblicherweise ist die Provision kurz nach Rechnungsstellung zu zahlen.