Maklerprovision in Hessen: Jetzt online berechnen


Die Maklerprovision in Hessen ist ein wichtiger Aspekt beim Kauf oder Verkauf von Immobilien. Dieser Artikel gibt Ihnen einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen und zeigt auf, wie Sie mit unserem Online-Rechner die Höhe der Maklerprovision genau berechnen können.

Die 3 wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst:
  1. Gesetzliche Regelungen: In Hessen muss die Maklerprovision seit Dezember 2020 hälftig zwischen Käufer und Verkäufer geteilt werden, wenn der Makler beide Parteien vertreten hat.

  2. Höhe der Provision: Die übliche Maklerprovision in Hessen beträgt 7,14% des Kaufpreises, inklusive Mehrwertsteuer, welche gleichmäßig auf Käufer und Verkäufer verteilt wird.

  3. Verhandlungsmöglichkeiten: Trotz gesetzlicher Vorgaben bleibt die genaue Höhe der Provision verhandelbar. Käufer und Verkäufer können in Verhandlungen treten, um günstigere Konditionen auszuhandeln.

Maklerprovision Hessen

Maklerprovision Hessen

Wie hoch ist die aktuelle Maklerprovision in Hessen?

In Hessen beträgt die übliche Maklerprovision beim Immobilienkauf 7,14% des Kaufpreises. Nutzen Sie unseren Online-Rechner, um die genaue Höhe der Maklergebühr für Ihren spezifischen Fall zu berechnen.

Bei uns zahlen Sie für den Verkauf nur eine reduzierte Maklergebühr von 3%, was erheblich unter dem üblichen Satz liegt.

Nutzen Sie unseren Rechner für die Berechnung der Maklerprovision Hessen

Aufteilung der Maklerprovision beim Immobilienverkauf und Vermietung in Hessen

Nach § 656c BGB müssen in Hessen Käufer und Verkäufer die Maklerprovision beim Verkauf von Wohnimmobilien hälftig teilen. Diese Regelung stellt sicher, dass beide Parteien gleichermaßen an den Kosten beteiligt sind, sofern der Makler beide Seiten im Verkaufsprozess vertreten hat.

Maklerkosten bei der Vermietung in Hessen

In Hessen regelt das Bestellerprinzip, eingeführt durch § 2 Absatz 1a Wohnungsvermittlungsgesetz, dass bei der Vermietung von Wohnraum die Maklerprovision ausschließlich von der Partei übernommen wird, die den Makler beauftragt hat.

Die Höhe der Maklerkosten darf dabei maximal zwei Nettokaltmieten zuzüglich der gesetzlich vorgeschriebenen Mehrwertsteuer betragen. Diese Regelung soll die finanzielle Belastung für Mieter minimieren und den Wohnungsmarkt zugänglicher machen.

Zahlungszeitpunkt der Maklergebühr in Hessen

n Hessen wird die Maklergebühr fällig, sobald ein Kauf- oder Mietvertrag rechtsgültig abgeschlossen ist, also in der Regel nach der notariellen Beurkundung des Kaufvertrags. Die Zahlung erfolgt nach der Vertragsunterzeichnung, sobald der Makler seine Leistung erbracht hat.


    Häufig gestellte Fragen zur Maklerprovision in Hessen

    • Wer muss die Maklerprovision in Hessen zahlen? In Hessen wird die Maklerprovision üblicherweise zwischen Käufer und Verkäufer geteilt, wenn der Makler beide Parteien beim Kauf vertritt. Bei Vermietungen zahlt der Auftraggeber des Maklers, in den meisten Fällen der Vermieter, die gesamte Provision.

    • Wie hoch ist die Maklerprovision in Hessen? Die Maklerprovision bei Verkäufen kann bis zu 7,14% des Kaufpreises betragen, inklusive Mehrwertsteuer, die hälftig zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt wird. Bei Vermietungen dürfen die Maklerkosten maximal zwei Nettokaltmieten plus Mehrwertsteuer betragen.

    • Kann die Höhe der Maklerprovision verhandelt werden? Ja, die Höhe der Maklerprovision ist verhandelbar. Verkäufer und Käufer können mit dem Makler über eine niedrigere Provision verhandeln, besonders in einem wettbewerbsintensiven Markt.

    • Wann wird die Maklerprovision fällig? Die Maklerprovision wird fällig, sobald der Kauf- oder Mietvertrag rechtsgültig abgeschlossen ist, meist nach der notariellen Beurkundung des Kaufvertrags.

    • Wie wirkt sich das Bestellerprinzip auf die Maklerprovision aus? Das Bestellerprinzip in Hessen stellt sicher, dass bei Vermietungen derjenige die Maklergebühr zahlt, der den Makler beauftragt hat – üblicherweise der Vermieter. Dies schützt Mieter vor zusätzlichen Kosten.

    • Was passiert, wenn ein Immobilienkauf nicht zustande kommt? Wenn kein Kaufvertrag zustande kommt, ist in der Regel keine Maklerprovision fällig. Ausnahmen können gelten, wenn im Maklervertrag spezifische Bedingungen festgelegt wurden.