Wann & Höhe | Grunderwerbsteuer in Hamburg - inkl. Rechner


Die Grunderwerbsteuer ist eine wichtige Abgabe, die beim Erwerb von Immobilien oder Grundstücken in Hamburg fällig wird. Sie spielt eine entscheidende Rolle in den Gesamtkosten eines Immobilienkaufs und sollte daher von Käufern sorgfältig berücksichtigt werden. In diesem Artikel erfahren Sie, wie hoch die Grunderwerbsteuer in Hamburg ist, wann sie fällig wird und welche Ausnahmen es gibt.

Die drei wichtigsten Fakten zur Grunderwerbsteuer in Hamburg:
  • Steuersatz: In Hamburg beträgt die Grunderwerbsteuer 5,5% des Kaufpreises der Immobilie oder des Grundstücks. Dieser Satz ist festgelegt und gilt für alle entsprechenden Transaktionen in der Stadt.

  • Fälligkeit: Die Grunderwerbsteuer wird fällig, sobald der Kaufvertrag notariell beurkundet ist. Der Käufer erhält einen Steuerbescheid vom Finanzamt und muss die Steuer innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Bescheids zahlen.

  • Ausnahmen und Befreiungen: Es gibt bestimmte Fälle, in denen die Grunderwerbsteuer nicht erhoben wird, z.B. bei Immobilienkäufen innerhalb der Familie (z.B. zwischen Ehepartnern oder direkten Verwandten). Diese Ausnahmen können die steuerliche Belastung erheblich reduzieren.

Grunderwerbsteuer Hamburg

Grunderwerbsteuer Hamburg


Inhaltsverzeichnis - Kurzfassung

    • Was unterliegt der Grunderwerbsteuer in Hamburg?
    • Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Hamburg ?
    • Wann und wie ist die Grunderwerbsteuer zu bezahlen und kann die vermieden werden?

    Was unterliegt der Grunderwerbsteuer in Hamburg?

    In Hamburg unterliegen verschiedene Arten von Immobilientransaktionen der Grunderwerbsteuer. Hier sind die wichtigsten Fälle, die dieser Steuerpflicht unterliegen:

    1. Kauf von Immobilien: Der Erwerb von Grundstücken, Häusern und Wohnungen ist grundsätzlich grunderwerbsteuerpflichtig. Dies gilt sowohl für private als auch für gewerbliche Immobilienkäufe.

    2. Grundstücksübertragungen: Jede Übertragung von Eigentum an Grundstücken, sei es durch Kauf, Tausch oder andere Rechtsgeschäfte, unterliegt der Grunderwerbsteuer. Auch unentgeltliche Übertragungen wie Schenkungen können steuerpflichtig sein, sofern sie nicht unter bestimmte Ausnahmen fallen.

    3. Anteile an Gesellschaften: Der Erwerb von Anteilen an Gesellschaften, die überwiegend aus Immobilienvermögen bestehen, kann ebenfalls der Grunderwerbsteuer unterliegen. Dies betrifft insbesondere den Erwerb von Anteilen an Immobiliengesellschaften oder anderen Unternehmen, deren Hauptwert in Immobilien liegt.

    Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Hamburg? – Nutzen Sie unseren Rechner

    Die Grunderwerbsteuer in Niedersachsen beträgt 5,5 % des Kaufpreises der Immobilie oder des Grundstücks. Diese Steuer ist ein wichtiger Bestandteil der Gesamtkosten beim Immobilienerwerb und sollte bei der Finanzplanung berücksichtigt werden.

    Nutzen Sie unseren Grunderwerbsteuer-Rechner, um die genaue Höhe der anfallenden Steuer für Ihre geplante Immobilientransaktion in Niedersachsen zu ermitteln. Geben Sie einfach den Kaufpreis ein und erhalten Sie sofort eine detaillierte Berechnung der Grunderwerbsteuer.


    Wer ist zur Zahlung der Grunderwerbsteuer in Hamburg verpflichtet?

    In Hamburg sind verschiedene Parteien zur Zahlung der Grunderwerbsteuer verpflichtet, abhängig von der Art der Immobilientransaktion. Hier sind die wichtigsten Informationen zur Zahlungspflicht:

    1. Käufer der Immobilie: Bei einem Immobilienkauf  ist der Käufer der Immobilie zur Zahlung der Grunderwerbsteuer verpflichtet. Nach Abschluss des notariellen Kaufvertrags erhält der Käufer einen Steuerbescheid vom Finanzamt und muss die Steuer innerhalb eines Monats nach Erhalt des Bescheids zahlen.

    2. Miteigentümer bei Grundstücksübertragungen: Bei der Übertragung von Miteigentumsanteilen an Grundstücken sind die neuen Miteigentümer zur Zahlung der Grunderwerbsteuer verpflichtet. Dies gilt auch für Erbengemeinschaften, wenn ein Anteil am Grundstück erworben wird.

    3. Gesellschaften bei Anteilsübertragungen: Beim Erwerb von Anteilen an Gesellschaften, deren Hauptvermögen aus Immobilien besteht, sind die neuen Anteilseigner zur Zahlung der Grunderwerbsteuer verpflichtet. Dies betrifft insbesondere Immobiliengesellschaften.

    Bedeutung der Unbedenklichkeitsbescheinigung in Hamburg

    Die Unbedenklichkeitsbescheinigung spielt eine wichtige Rolle im Rahmen des Immobilienkaufs in Hamburg. Diese Bescheinigung bestätigt, dass die Grunderwerbsteuer ordnungsgemäß bezahlt wurde und ist eine Voraussetzung für die Eintragung ins Grundbuch. Hier sind die wesentlichen Punkte zur Unbedenklichkeitsbescheinigung:

    1. Notwendigkeit für die Grundbucheintragung: Die Unbedenklichkeitsbescheinigung ist erforderlich, um die Eigentumsübertragung im Grundbuch zu vollziehen. Ohne diese Bescheinigung kann der Käufer nicht als neuer Eigentümer im Grundbuch eingetragen werden.

    2. Beantragung und Ausstellung: Nach Zahlung der Grunderwerbsteuer stellt das zuständige Finanzamt die Unbedenklichkeitsbescheinigung aus. Der Käufer oder sein Notar muss die Zahlung der Steuer nachweisen, damit das Finanzamt die Bescheinigung ausstellt.

    3. Sicherheit für den Käufer: Die Unbedenklichkeitsbescheinigung bietet dem Käufer die Sicherheit, dass keine ausstehenden Steuerverpflichtungen gegenüber dem Finanzamt bestehen. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die rechtliche Sicherheit des Eigentumserwerbs zu gewährleisten.


    Häufig gestellte Fragen zur Grunderwerbsteuer in Hamburg

    1. Wann muss die Grunderwerbsteuer in Hamburg gezahlt werden?

    Die Grunderwerbsteuer muss innerhalb eines Monats nach Erhalt des Steuerbescheids gezahlt werden. Der Bescheid wird vom Finanzamt nach der notariellen Beurkundung des Kaufvertrags ausgestellt.

    2. Gibt es Ermäßigungen oder Befreiungen von der Grunderwerbsteuer?

    Ja, bestimmte Transaktionen sind von der Grunderwerbsteuer befreit, wie z.B. der Erwerb von Immobilien innerhalb der Familie (zwischen Ehepartnern oder direkten Verwandten). Auch bei Erbschaften und Schenkungen können Befreiungen gelten.

    3. Wie wird die Grunderwerbsteuer berechnet?

    Die Grunderwerbsteuer wird auf Basis des Kaufpreises der Immobilie berechnet. In Hamburg beträgt der Steuersatz 4,5% des Kaufpreises. Nutzen Sie unseren Grunderwerbsteuer-Rechner, um die genaue Steuerlast für Ihre Immobilie zu berechnen.

    4. Was passiert, wenn die Grunderwerbsteuer nicht rechtzeitig bezahlt wird?

    Bei verspäteter Zahlung der Grunderwerbsteuer können Säumniszuschläge und Zinsen anfallen. Es ist daher wichtig, die Frist von einem Monat nach Erhalt des Steuerbescheids einzuhalten, um zusätzliche Kosten zu vermeiden.

    5. Welche Rolle spielt die Unbedenklichkeitsbescheinigung?

    Die Unbedenklichkeitsbescheinigung bestätigt, dass die Grunderwerbsteuer bezahlt wurde. Sie ist notwendig für die Eintragung des neuen Eigentümers ins Grundbuch. Ohne diese Bescheinigung kann die Eigentumsübertragung nicht abgeschlossen werden.