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Hausverkauf: Die 35 wichtigsten Fragen und Antworten zusammengefasst.


Hausverkauf: Die wichtigsten Punkte.

Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Fragen zur schnellen Übersicht zum Thema Haus verkaufen zusammengefasst. Mit vielen Fragen und Themen haben wir uns in unseren verschieden Artikel besonders intensiv befasst.

Wie viel Ihr Haus wert ist, hängt von vielen Faktoren ab. Vor allem ist die Lage wichtig und das gleich mehrmals: In welchem Teil Deutschlands liegt das Haus, wo innerhalb einer Region und wo innerhalb eines Ortes? Anbindung, Nachbarschaft und Infrastruktur sind wichtige Parameter bei der Bestimmung des Hauswerts. Darüber hinaus sind die Größe wichtig, die Raumaufteilung, der Zustand und das Baujahr.

Anhand dieser Bewertungspunkte können Sie bereits grob den Wert Ihres Hauses abschätzen. Wollen Sie Ihr Haus verkaufen, benötigen Sie jedoch auch detaillierte Angaben zu den wertmindernden und wertsteigernden Faktoren. Denn jede Immobilie ist einzigartig und gerade die individuellen Merkmale haben einen großen Einfluss auf den tatsächlichen Hauswert. Weitere Infos erhalten Sie in unserem Artikel Immobilienbewertung.

Wie Sie Ihr Haus am besten verkaufen können, hängt sehr davon ab, ob Sie bereits konkrete Kaufinteressenten haben (zum Beispiel den Sohn der Nachbarn) oder ob Sie Ihren Käufer erst noch suchen müssen. Auch Ihre Ausgangssituation spielt eine Rolle, denn es ist ein Unterschied, ob Sie genügend Zeit haben und alles in Ruhe angehen können oder ob Sie innerhalb der nächsten drei Monate einen Käufer haben müssen.

Generell sollten Sie sich zu Beginn die Frage stellen, ob Sie alleine oder mit der Hilfe eines Maklers Ihr Haus verkaufen wollen. Ersteres bringt viel Arbeit und Nervenverschleiß mit sich, Sie sparen jedoch auch die Maklergebühr. Bei einem Verkauf durch einen Immobilienmakler können Sie sich hingegen entspannt zurücklehnen und müssen nur im Erfolgsfall die Rechnung bezahlen. Weitere Informationen finden Sie in unserem Artikel Haus verkaufen.

Die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung hängt 1. von der Höhe und dem Zinssatz Ihres Restkredits und 2. von der Berechnung Ihrer Bank ab.

Die Vorfälligkeitsentschädigung soll verhindern, dass einer Bank durch ein frühzeitiges Zurückzahlen eines Kredits ein Zinsschaden entsteht. Da die Bank Zinsen auf den Kredit erhebt, entfallen diese bei einer frühzeitigen Tilgung. Die Bank muss nun ausrechnen, wie hoch die Differenz zwischen den entfallenden Zinsen und den gewonnenen Zinsen ist, wenn sie das zurückgezahlte Kapital neu anlegt. Die Differenz ist, abzüglich nun obsoleter Verwaltungskosten sowie zuzüglich der Abwicklungskosten, die Vorfälligkeitsentschädigung.

2018 wird von Experten generell als gutes Verkaufsjahr für Immobilien gewertet. Die Nachfrage nach Wohnraum ist hoch und die Preise sind in den letzten Jahren deutschlandweit gestiegen. Auf der anderen Seite profitieren Käufer von den derzeit historisch niedrigen Tilgungszinsen auf Finanzierungskredite.

Diese Marktlage ist jedoch nicht in Stein gemeißelt. Wenn nicht schwerwiegende Gründe dafür sprechen, den Hausverkauf noch zu verschieben, sollten Sie sich deshalb zeitnah mit diesem Thema beschäftigen.

Welche Unterlagen Sie für den Hausverkauf benötigen, hängt von der Art der Immobilie ab. Bei Einfamilienhäusern benötigen Sie den Grundbuchauszug, die Flurkarte, den Energieausweis und Nachweise über Gebäudeversicherung, Nebenkosten sowie eventuelle Renovierungen. Bei Mehrfamilienhäusern kommen die Protokolle der letzten drei Eigentümerversammlungen hinzu, eine exakte Mietaufschlüsselung und/oder eine Teilungserklärung.
Ja. Das Vorzeigen eines Energieausweises ist seit 2014 Pflicht und ein Verstoß wird mit hohen Ordnungsbußgeldern geahndet. Der Energieausweis muss spätestens am Tag der ersten Besichtigung vorliegen, die Angaben müssen jedoch schon für die Erstellung des Exposés übernommen werden können. Am besten geben Sie also den Energieausweis so früh wie möglich in Auftrag.
Einen Energieausweis dürfen nur bestimmte Berufsgruppen mit entsprechender Aus- oder Fortbildung erstellen. Hierzu gehören Architekten und Ingenieure, einige Handwerksberufe und Techniker. Onlineanbieter sind generell mit Vorsicht zu genießen: Da zu einem Energieausweis auch Optimierungsempfehlungen gehören, können reine Onlineanbieter nicht alle Anforderungen erfüllen. Für einen fehlerhaften oder unvollständigen Energieausweis haften aber zunächst Sie.

Es gibt den Verbrauchsausweis und den Bedarfsausweis. Der Verbrauchsausweis ist deutlich preiswerter (ca. 50 €) und wird auch häufiger in Auftrag gegeben. Er basiert auf den Energierechnungen der letzten drei Jahre. Der Bedarfsausweis kostet um die 300 €. Er wird auf Basis der verwendeten Baumaterialien und Dämmungen erstellt und fragt nicht nach dem tatsächlichen Verbrauch. Welchen Energieausweis Sie benötigen, hängt vom Baujahr Ihrer Immobilie ab.

Natürlich. Niemand schreibt Ihnen vor, dass Sie über einen Makler Ihr Haus verkaufen müssen. Wenn Sie damit liebäugeln, Ihr Haus selber zu verkaufen, sollten Sie jedoch im Vorfeld eine genaue Auflistung der Tätigkeiten erstellen, die Sie dann übernehmen müssen. Hierzu gehören:

Aufgaben Hausverkauf
  • Wertermittlung
  • Zweittermin ausmachen
  • Unterlagen besorgen
  • Verkaufsverhandlungen führen
  • Idealkunden erstellen
  • rechtliche Fragen klären
  • hochwertige Fotos
  • mündliche Absprachen regeln
  • Grundrisse am Computer grafisch aufarbeiten
  • Bonitätsprüfung durchführen
  • Verkaufstexte formulieren
  • Kaufvertrag erstellen
  • Exposé erstellen
  • Notartermin vereinbaren und wahrnehmen
  • Immobilie auf Vordermann bringen
  • Geldeingang kontrollieren
  • Anzeige verbreiten
  • Schlüsselübergabe koordinieren
  • telefonisch erreichbar sein
  • Grundbucheintrag ändern lassen
  • Besichtigungstermine vereinbaren

Für viele dieser Aufgaben benötigen Sie spezielles Wissen oder Equipment, das Sie sich erst mühsam anlesen oder kaufen müssten. Manche Aufgaben können nur mit jahrelangem Training gut bewältigt werden (zum Beispiel das Führen der Verkaufsverhandlungen). Unterschätzen Sie also nicht den Zeit-, Geld- und Nervenaufwand, wenn Sie privat Ihr Haus verkaufen wollen.

Wenn Sie Ihr Haus verkaufen wollen, müssen Sie sich zuerst um die Wertermittlung Gedanken machen. Vorher sollten Sie niemandem, auch nicht Ihren Nachbarn, von Ihrem Verkaufsvorhaben erzählen, da sonst schnell falsche Preisvorstellungen die Runde machen. Wissen Sie, wie viel Ihr Haus wert ist, können Sie damit beginnen, die nötigen Unterlagen zu besorgen (Grundbuchauszug, Energieausweis, Flurkarte) und das Exposé vorzubereiten. Im Anschluss veröffentlichen Sie die Verkaufsanzeige, führen Verkaufsbesichtigungen durch und verhandeln mit den engeren Kandidaten über den Preis, den Sie schließlich in einem notariell beurkundeten Kaufvertrag festhalten.

Wenn Sie einen Makler beauftragt haben, wird er Ihnen von der Wertermittlung an alles abnehmen. In diesem Fall ist der erste Schritt die Suche nach einem guten und vertrauenswürdigen Makler.

Im Schnitt dauert es drei bis sechs Monate, um ein Haus zu verkaufen. Auch Maklerverträge haben in der Regel diese Laufzeit. Es kann jedoch immer auch Ausnahmen geben. So wird ein Haus in einer stark nachgefragten Gegend vermutlich schneller zu verkaufen sein, wohingegen ein Haus in einem Hochwassergebiet länger auf dem Markt bleibt.
Um diese Frage endgültig beantworten zu können, müsste ein Blick in die Glaskugel erfolgen, denn nicht nur die Vergangenheit spielt für die Einschätzung des besten Zeitpunkts eine Rolle, sondern maßgeblich auch die zukünftige Marktentwicklung.

Experten ziehen aus der bisherigen Entwicklung den Schluss, dass 2017 ein gutes Jahr für Immobilienverkäufe ist. Die Nachfrage ist in den letzten Jahren stetig gestiegen und durch die niedrigen Tilgungszinsen kommen Käufer so günstig wie noch nie an einen Finanzierungskredit. Ob und, wenn ja, wie weit diese Entwicklung auch in 2018 anhalten wird, kann niemand vorhersagen.

Als Verkäufer haben Sie zwar weniger Kosten zu tragen als Ihr Käufer, doch ganz ohne Nebenkosten kommen auch Sie nicht davon.
Bei der Auflistung der Kosten muss man zwischen einem Hausverkauf von privat und einem mit Maklerhilfe unterscheiden.

Manche dieser Kosten müssen nicht zwangsläufig anfallen. So ist es möglich, dass Sie keine Vorfälligkeitsentschädigung zu zahlen haben und die Grundschuld auf Ihren Käufer übertragen können. Dann entfallen diese beiden Kostenpunkte. Die Maklergebühr muss zudem eventuell der Käufer alleine tragen (je nach Bundesland).

Kosten Hausverkauf
Ohne Makler Mit Makler

Vorfälligkeitsentschädigung (Höhe individuell)

Vorfälligkeitsentschädigung (Höhe individuell)

Energieausweis (50 – 300 €)

Energieausweis (50 – 300 €)

Wertgutachten (ca. 1500 €)

Wertgutachten (0 €)

Schönheitsreparaturen (ca. 3000 €)

Vermarktungskosten (ca. 2500 €)

Vermarktungskosten (0 €)

Löschung Grundschuld (ca. 0,2 % der Grundschuldsumme)

Löschung Grundschuld (ca. 0,2 % der Grundschuldsumme)

ev. Maklerprovision (je nach Bundesland)

Wenn Sie Ihr Haus verkaufen, haben Sie ein sogenanntes berechtigtes Interesse, den Finanzierungskredit aufzulösen und das noch geschuldete Geld in einem Rutsch zurückzuzahlen (meist mit dem Verkaufserlös). Ein Kredit bindet Sie also nicht an Ihr Haus. Da der Bank durch das vorzeitige Tilgen des Kredits jedoch ein Zinsschaden entsteht, hat die Bank das Recht, diesen Zinsschaden im Rahmen einer Vorfälligkeitsentschädigung von Ihnen ausgleichen zu lassen.

Wollen Sie der Vorfälligkeitsentschädigung entgehen und dennoch Ihr Haus verkaufen, können Sie den noch laufenden Kredit von Ihrem Käufer übernehmen lassen. Dieser Übernahme muss jedoch sowohl die Bank als auch der Käufer zustimmen. Eine weitere Möglichkeit ist, den Kredit auf die neue Bleibe umzuschulden. Auch diesem Wechsel muss die Bank jedoch ihren Segen erteilen.

Bei einem Hausverkauf kann Spekulationssteuer anfallen. Ob Sie sie zahlen müssen, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

1. Haben Sie Ihr Haus privat genutzt, müssen Sie in der Regel keine Spekulationssteuer zahlen. Einzige Ausnahme: Haben Sie in den letzten fünf Jahren bereits zwei Immobiliengeschäfte getätigt und ist der aktuelle Hausverkauf das dritte, fällt nachträglich auf die beiden alten Geschäfte und auch auf den aktuellen Hausverkauf Spekulationssteuer an. Haben Sie hingegen nur eines getätigt und ist der aktuelle Hausverkauf das zweite Immobiliengeschäft, bleiben beide steuerfrei. Das gilt auch bei einer Verjährung (das erste Immobiliengeschäft liegt bereits sieben Jahre zurück).

2. Haben Sie das Haus gewerblich genutzt, entgehen Sie nur dann der Spekulationssteuer, wenn zwischen Ankauf und Verkauf mehr als zehn Jahre vergangen sind.

3. Haben Sie die Immobilie zunächst gewerblich genutzt, dann aber privat, reichen zwei Kalenderjahre Eigennutzung, um im Folgejahr die Immobilie steuerfrei verkaufen zu können – die Zehnjahresfrist ist hier obsolet.

Weiter Infos zum Thema Steuern finden Sie im Artikel Hausverkauf Steuern.

Die allermeisten Immobilien werden über einen Makler verkauft. Das liegt vor allem an der Vielzahl der Aufgaben, die ein Makler übernimmt und die sonst der private Verkäufer selbst erledigen müsste. Zu diesen Aufgaben gehören künstlerische (hochwertige Fotos der Immobilie schießen, Grundrisse am Computer erstellen, Verkaufstexte formulieren), rechtliche (Kaufvertrag erstellen, Bonität des Käufers prüfen), handwerkliche (Wert der Immobilie akkurat schätzen können samt Berücksichtigung der wertmindernden und wertsteigernden Faktoren) sowie verkäuferische (Verkaufsverhandlungen führen und zu einem positiven Abschluss bringen).

Nur wenige Laien trauen sich die erfolgreiche Erledigung all dieser Aufgaben zu und nehmen deshalb gerne die Hilfe eines Maklers in Anspruch. Da die Maklerprovision nur im Erfolgsfall anfällt und Sie und der Käufer sie sich in der Regel teilen (oder der Käufer übernimmt sie komplett), gehen Sie finanziell kein Risiko ein.

Für einen rechtssicheren Kaufvertrag ist eine notarielle Beurkundung erforderlich. Diese Kosten trägt in der Regel der Käufer.

Doch keine Regel ohne Ausnahme: Der Notar hat das Recht, auch kurzfristig abgesagte Termine zu berechnen. Rechnungszahler ist hier derjenige, der die Absage zu verschulden hat. Kommt es also zu einer Verhinderung Ihrerseits, müssen Sie die Kosten des abgesagten Termins übernehmen.

Große Renovierungsarbeiten lohnen sich in den allermeisten Fällen nicht. Jeder Käufer hat seine eigenen Vorstellungen davon, wie er das Haus gestalten möchte. Renovierungsarbeiten im Vorfeld sind deshalb meist herausgeschmissenes Geld.

Anders sieht es bei kleinen Nachbesserungen aus. Sie lohnen sich nicht nur, sondern können sogar kaufentscheidend sein. So werden Kaufinteressenten schnell wieder gehen, wenn die Tür quietscht, die Farbe von den Fensterrahmen blättert und der Holzfußboden mehr Löcher als Dielen aufweist, denn diese kleinen und vermeidbaren Mängel lassen den Zustand des gesamten Hauses in einem schlechten Licht erscheinen. Kalkulieren Sie deshalb ca. 3000 € für Schönheitsreparaturen ein.

Wenn Sie ein aktuell vermietetes Haus verkaufen wollen, müssen Sie Ihrem Mieter ein Vorkaufsrecht gewähren. Erst, wenn Ihr Mieter von seinem Vorkaufsrecht keinen Gebrauch machen möchte oder kann, dürfen Sie die Immobilie frei vermarkten.

Handelt es sich bei dem Haus um ein Einfamilienhaus, werden die Kaufinteressenten rar sein. Denn der typische Eigennutzer kommt als Käufer nicht infrage, da das Haus bereits bewohnt ist und Ihr Mieter Bestandsschutz genießt. Um das Haus selber bewohnen zu können, müsste Ihr Käufer Eigenbedarf anmelden. Viele Gerichte haben in der Vergangenheit aber bereits für die Rechte des Mieters und somit gegen den Eigenbedarf entschieden. Als Investment für Kapitalanleger eignet sich ein vermietetes Haus jedoch auch nur in wenigen Fällen, da die Mieteinnahmen für Abdeckung der Instandhaltungskosten meist nicht ausreichen.

Ein Mehrfamilienhaus eignet sich hingegen viel eher als Kapitalanlage, denn durch die Masse der Mieteinnahmen werfen Mehrfamilienhäuser wesentlich schneller Gewinn ab als Einfamilienhäuser. Dennoch ist der Verkauf eines vermieteten Mehrfamilienhauses ein kompliziertes Vorhaben, da es dem Käufer vor allem um Rendite geht.

Fazit: Wollen Sie ein vermietetes Haus verkaufen, egal welcher Art, verkaufen Sie eine Kapitalanlage. Hierfür sollten Sie immer die Hilfe eines guten Maklers in Anspruch nehmen.

Ein Hausverkauf muss gut durchdacht sein und erfordert somit bereits in der Vorphase einige Zeit. Den Verkaufsablauf kann man in etwa in drei Phasen unterteilen:

Vorbereitung: Zur Vorbereitung gehören die Suche nach einem guten Makler, die Wertermittlung der Immobilie, das Besorgen der Verkaufsunterlagen, die Erstellung eines aussagekräftigen Exposés sowie die Absprache einer Vermarktungsstrategie.

Verkaufsphase: Zur Verkaufsphase gehören die Veröffentlichung der Verkaufsanzeige, das Terminieren der Besichtigungen, die Durchführung der Besichtigungen, die Verkaufsverhandlungen samt mündlicher Absprachen, die Bonitätsprüfung des Käufers, das Verfassen des Kaufvertrages sowie die notarielle Beurkundung desselben.

Nachbereitung: In den Bereich der Verkaufsnachbereitung fallen die Schlüsselübergabe bei vollständiger Bezahlung, die Übertragung der Immobilie im Grundbuch sowie etwaige vertraglich vereinbarte Nachbesserungen.

Im Rahmen der Erbschaft einer Immobilie können zwei Steuern anfallen: Die Erbschaftssteuer und die Spekulationssteuer.

Erbschaftssteuer: Ob Erben den Nachlass versteuern müssen, hängt vom Verwandtschaftsgrad und der Höhe des Erbes ab. Ehe- und Lebenspartner können bis zu 500.000 € Gesamtsumme steuerfrei erben, wobei der Wert eines geerbten Hauses bei der Berechnung als Geldwert angenommen wird. Erben Sie also ein Haus von Ihrem Ehepartner, das zum Todeszeitpunkt einen Wert von 250.000 € hatte, darf der Rest des Erbes nur noch weitere 250.000 € ausmachen, um der Erbschaftssteuer zu entgehen. Kinder können bis zu 400.000 € steuerfrei erben, Enkelkinder bis 200.000 €, Eltern und Großeltern bis 100.000 € und alle anderen (Geschwister, Schwiegerkinder, Freunde) bis 20.000 €.

Spekulationssteuer: Wenn Sie ein geerbtes Haus verkaufen, kann Spekulationssteuer anfallen. Das ist immer dann der Fall, wenn Sie 1. das Haus wirtschaftlich genutzt haben und zwischen Erwerb (= hier dem Erbe) und dem Verkauf weniger als zehn Jahre vergangen sind oder 2. das Haus privat oder gar nicht genutzt haben, aber innerhalb der letzten fünf Jahre mindestens drei Immobiliengeschäfte getätigt haben. Gehören Sie nicht in diese beiden Gruppen, sollte auch keine Spekulationssteuer anfallen.

Wie zeitaufwendig ein Hausverkauf ist, hängt von verschiedenen Parametern ab: Natürlich ist die generelle Marktlage ein wichtiger Faktor, doch auch Zustand, Größe und Lage der Immobilie sowie Ihr eigenes Zeitkontingent spielen eine wesentliche Rolle, sofern Sie nicht einen Makler mit der Vermarktung und dem Verkauf beauftragt haben.

Insgesamt ist von einer durchschnittlichen Verkaufszeit von drei bis sechs Monaten auszugehen, in Einzelfällen kann es aber auch deutlich schneller oder langsamer gehen.

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Zum Hausverkauf gehört auch das Thema Immobilienbewertung.


Für eine Immobilienbewertung sind folgende Parameter wichtig: Die Lage der Immobilie (Makro- und Mikrolage), die Größe, das Baujahr sowie die wertsteigernden und wertmindernden Faktoren.

Während Sie die ersten Parameter relativ schnell in Erfahrung bringen und in bestimmten Online- Rechnern bewerten lassen können, ist die Umrechnung der wertmindernden und wertsteigernden Faktoren in konkrete Zahlen schon wesentlich komplizierter und kann in der Regel nur von fachlich ausgebildeten Berufsgruppen durchgeführt werden.

Der Verkehrswert ist der theoretisch erzielbare Preis für eine Immobilie an einem bestimmten Stichtag auf einem vollständig freien Markt. Dem Verkehrswert liegt somit die Annahme zugrunde, dass jeder potenzielle Interessent Zugang zu der Immobilie hatte, kein Zeitdruck vorherrschte und beide Seiten vollkommen ohne Zwänge oder Nöte agieren konnten. Dieser Idealzustand eines Marktes ist ein rein theoretisches Konstrukt. Dennoch lässt der Verkehrswert durchaus Rückschlüsse auf den realistisch zu erzielenden Verkaufspreis zu.
Sie müssen immer dann einen Gutachter mit der Wertermittlung Ihrer Immobilie beauftragen, wenn Sie das Gutachten für eine gerichtliche Auseinandersetzung oder zur Vorlage bei Ämtern (zum Beispiel beim Finanzamt) benötigen. In allen anderen Fällen darf auch ein Makler die Bewertung vornehmen.
Nein. Der Immobilienmakler bewertet eine Immobilie anhand derselben Faktoren wie ein Gutachter. Das Ergebnis hat jedoch vor Gerichten und Behörden keinen Bestand, obwohl es qualitativ identisch ist.
Das kommt darauf an. Wenn Sie beruflich im Immobilienbereich tätig sind, könnte es sein, dass Sie über genug Wissen verfügen, die Bewertung selber vornehmen zu können. Dennoch sollten Sie auch hier nicht unterschätzen, dass Sie Ihre Immobilie immer emotional verfärbt betrachten und niemals so objektiv wie ein Fremder.

Wenn Sie sich das erste Mal mit dem Thema Haus verkaufen beschäftigen, sollten Sie die Immobilienbewertung grundsätzlich einem Profi überlassen.

Das hängt davon ab, bei wem Sie die Immobilienbewertung in Auftrag geben. Beauftragen Sie einen unserer Makler, wird er oder sie Ihnen diese Leistung nicht in Rechnung stellen, insbesondere, wenn Sie Ihn mit dem Verkauf des Hauses beauftragen.

Wenn Sie einen Gutachter mit der Immobilienbewertung beauftragen, kommen in der Regel Kosten im niedrigen vierstelligen Bereich auf Sie zu.

Hausverkauf mit oder ohne Makler?


Wer über einen Makler sein Haus verkaufen lässt, kann sich aus der Vermarktung, den Besichtigungen und den Verkaufsverhandlungen völlig zurückziehen und die gewonnene Zeit für Beruf oder Familie nutzen. Dabei ist das Risiko, dass der Makler mit dem ihm entgegengebrachten Vertrauen nicht würdig umgeht, eher gering: Da Makler nur im Erfolgsfall bezahlt werden und bis dahin umsonst arbeiten, hat ein Makler auch selber Interesse daran, das Haus zu einem möglichst guten Preis in absehbarer Zeit zu verkaufen.

Wichtig ist jedoch, dass der Makler über ausreichend Erfahrung und einen gewissen Berufsethos verfügt. Die Auswahl des Maklers im Vorfeld ist deshalb von immenser Wichtigkeit.

Wer den Makler zu bezahlen hat, hängt davon ab, in welchem Bundesland sich die Immobilie befindet. In Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg und Hessen trägt der Käufer allein die Kosten der Maklergebühr, in allen anderen Bundesländern wird sie unter Verkäufer und Käufer aufgeteilt, meist zu gleichen Teilen. In unserem Artikel Maklerprovision gibt es eine Übersichtstabelle nach Bundesländern.
Die Höhe der Maklergebühr variiert von Bundesland zu Bundesland. So beträgt sie in Baden-Württemberg für gewöhnlich 7,14 % des Kaufpreises, in Mecklenburg-Vorpommern nur 5,95 %. Ein Sonderfall ist Niedersachsen: Hier kann die Höhe entweder 7,14 % betragen, wobei sie hälftig zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt wird, oder aber nur der Käufer muss sie zahlen – dann bewegt sie sich zwischen 4,76 und 5,95 %.

Siehe hierzu auch „Wer bezahlt den Makler?“

Die endgültige Höhe kann jedoch immer individuell verhandelt werden. So kann ein Käufer seinen Teil der Courtage drücken, wenn er der einzige Kaufinteressent ist. Ein Verkäufer kann bessere Konditionen aushandeln, wenn seine Immobilie sehr begehrt ist, und ein Makler kann mehr verlangen, wenn er voraussichtlich überdurchschnittlich viel Arbeit mit der Vermarktung der Immobilie haben wird.

Die Aufgaben eines Maklers sind vielfältig. Vor der Vermarktung kümmert er oder sie sich um die Wertermittlung Ihrer Immobilie, bespricht den Vermarktungsplan mit Ihnen, erstellt ein Kundenprofil und schießt hochwertige Fotos. Anschließend stellt er/sie eine Verkaufsanzeige online und in die Tageszeitungen/Aushänge, erarbeitet ein ansprechendes Exposé mit Fotos, Grundrissen und Texten, besorgt alle nötigen Verkaufsunterlagen bei Behörden und Ämtern, kommuniziert mit den Interessenten, legt die Besichtigungstermine, führt sie durch und kümmert sich um einen Zweittermin.

Er/Sie führt die Verkaufsverhandlungen in Ihrem Namen, fungiert als Vermittler zwischen Ihnen und dem Käufer, prüft die Bonität des Käufers und verfasst den Kaufvertrag. Schließlich begleitet er/sie zum Notar und bei der Schlüsselübergabe.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen guten Makler zu finden. Dazu gehören Empfehlungen, die Suche im Internet, die Suche in Printmedien oder die Kontaktaufnahme mit uns.

Empfehlungen: Wenn Sie Ihr Haus verkaufen wollen, spricht sich das recht schnell innerhalb Ihres Freundes- und Bekanntenkreises sowie in der Nachbarschaft herum. Und ebenso schnell werden Sie die ersten Maklerempfehlungen bekommen. Um jedoch wirklich nur hochwertige Makler zu kontaktieren, sollten Sie die Empfehlungen nüchtern filtern: Wer hat Ihnen die Empfehlung gegeben und warum und auf welchen (eigenen) Erfahrungen beruht sie?

Internet: Das Internet weiß auf fast alles eine Antwort und auch Makler werden Sie hier zuhauf finden. Es ist jedoch wichtig, dass Sie sich Zeit nehmen und nicht allein nach Rankings bei Google und Co. gehen. Nicht immer sind die besten Makler auch die mit der besten Platzierung und umgekehrt muss ein Makler auf der ersten Ergebnisseite nicht immer gute Arbeit liefern, denn für die Platzierung bei Google gelten mitunter ganz andere Maßstäbe als für gute Maklerarbeit. Vorsicht ist außerdem bei Bewertungsseiten geboten: Das allgemeine Bewertungsbild kann von Freunden des Maklers oder aber missgünstigen Konkurrenten schnell verzerrt werden.

Printmedien: Wenn Sie lieber in den Gelben Seiten oder Tageszeitungen nach einem Makler suchen, dann sollten Sie das auch tun. Auch hier gilt jedoch, dass die größte Anzeige nicht den besten Makler bewerben muss. Suchen Sie sich deshalb verschiedene Kandidaten heraus und vereinbaren Sie mit allen einen unverbindlichen Kennlerntermin.

Über uns: Wir sind ein unabhängiger Maklerverbund und haben uns zusammengeschlossen, um die Suche nach einem guten Makler zu vereinfachen. In unserem Netzwerk befinden sich ausschließlich Kollegen/innen mit einem sehr guten Leumund, viel Erfahrung und zufriedenen Kunden. Gerne machen wir Sie mit einem oder mehreren unserer Makler bekannt.

Verkäufer definitiv. Ein Maklervertrag ist dazu da, beide Seiten rechtlich abzusichern sowie getroffene mündliche Vereinbarungen schriftlich zu fixieren. Wenn Sie Ihr Haus verkaufen, geht es für Sie um sehr viel Geld und auch der Makler möchte wissen, woran er bei Ihnen ist. Da es drei verschiedene Arten eines Maklervertrages gibt (den einfachen Auftrag, den einfachen Alleinauftrag und den qualifizierten Alleinauftrag), müssen Sie sich genau überlegen, welcher Vertrag es sein soll. Hieraus ergeben sich unterschiedliche Rechte und Pflichten auf beiden Seiten.
Die Berufsbezeichnung Immobilienmakler ist nicht geschützt und unterliegt keinerlei Beschränkungen. So ist es möglich, dass sich jemand als Immobilienmakler ausgibt, obwohl er oder sie erst seit gestern in diesem Bereich tätig ist und vorgestern noch in einem völlig anderen Berufsfeld gearbeitet hat. Diese Freiheit hat in der Vergangenheit leider immer wieder dazu geführt, dass gar nicht oder nur schlecht ausgebildete „Makler“ ihre Dienste anboten und den generellen Ruf der Branche ruinierten.

Auch, wenn eine bestimmte Vorbildung für den Beruf des Maklers nicht erforderlich ist, gibt es sowohl Studiengänge als auch Ausbildungen, die junge Interessierte auf eine Maklertätigkeit vorbereiten. Bei der Suche nach einem guten Makler sollten Sie deshalb immer auch darauf achten, ob der Kandidat über eine entsprechende Ausbildung verfügt, sich selbständig weiterbildet und Zertifikate vorweisen kann, wie sie beispielsweise von der IHK vergeben werden.

Wir kennen die Probleme der Branche mit schwarzen Schafen und haben bereits für Sie vorsortiert. In unserem Netzwerk befinden sich nur Makler/innen, die ihrem Beruf Ehre machen. Das heißt, sie sind ausgebildet, bilden sich selbständig weiter, verfügen über Berufszertifikate sowie über langjährige Erfahrung, haben überwiegend zufriedene Kunden, einen sehr guten Leumund und besitzen umfangreiche Ortskenntnisse.

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